1.700 km, 2 Tage, 2 junge Männer und dazu ambitionierte Ziele!

Vergangene Woche waren Philipp und meine Wenigkeit Philip mit einem "P" wieder einmal unterwegs. Dieses Mal hat es uns in den völlig verschneiten Süden des Landes gezogen. Unsere Reise begann am Düsseldorfer HBF von wo aus wir in die Geburtsstadt von Albert Einstein reisten, nach Ulm. Nachdem dies auch meine Heimatstadt ist, schlugen wir bei einem Freund die Zelte auf und benutzten seine Wohnung als Dreh- und Angelpunkt für die kommenden Besuche der Rathäuser in Mannheim, Waiblingen sowie Albstadt. An dieser Stelle auch noch einmal ein großes DANKE an dich Dani, du warst uns wie immer eine große Hilfe und wir sind froh derartige Unterstützung zu erfahren, wenn wir sie benötigen. Am ersten Morgen in Ulm ging es schon früh los Richtung Mannheim. Nach ersten navigationsbedingten Schwierigkeiten fanden wir auch das richtige Rathaus und durften uns mit der hiesigen Wirtschaftsförderung treffen um unser Konzept vorzuschlagen. Leider hatten wir nach dem Termin keine Zeit mehr uns die Innenstadt anzusehen, da wir unser folgendes Treffen in Waiblingen sehr straff geplant hatten. Also wieder rein ins Auto und frisch ans Werk. In Waiblingen angekommen hatten wir die Chance uns umzusehen und waren wirklich beeindruckt. Schöne Gassen und Einkaufsmöglichkeiten so weit das Auge reicht, ein wunderbarer Kandidat also für unseren Onlinemarktplatz. Auch hier führten wir anregende Gespräche rund um den E-Commerce bis hin zu einer schon beinahe philosophischen Diskussion rund um den Blick in die Vergangenheit, Gegenwart & Zukunft. Anschließend setzten wir die Reise unter langen Gesprächen über den neuen Input fort und steuerten wieder Ulm an. Der zweite Morgen in Ulm begann ähnlich früh wie der erste, das Ziel dieses Mal - Albstadt. Von Ulm aus begaben wir uns auf die verschneiten Bundes- und Landstraßen Bayerns. Für uns, die wir da im Rheinland leben ein völlig ungewohntes Bild nach den letzten beiden Wintern die wir in Düsseldorf miterleben durften. In Albstadt angekommen erwartete uns eine komplett sanierte Innenstadt mit romantischer Hanglage und vielen kleinen Geschäften. Das Rathaus war dieses Mal auch wesentlich leichter zu finden, also konnten wir ohne weitere Umwege unseren Termin wahrnehmen. Zu unserer Überraschung wurde uns zuerst ein Projekt vorgestellt. Hierbei handelt es sich um die Einbindung neuer technischer Kenntnisse wie dem 3D Druck in den Schulunterricht. Wir waren erstaunt was die Schüler schon im jungen Alter im Stande waren zu leisten, als wir hörten, dass sie die komplette Innenstadt in ihren Pfingstferien digitalisiert haben. Wir haben bis dahin von nichts vergleichbarem Gehört und finden das einfach nur spitze. In diesem Sinne weiter so voran mit gutem Beispiel! Mit all diesen neuen Eindrücken ging es dann auch schleunigst wieder Richtung Wahlheimat, um das Besprochene in die Tat umzusetzen und ein wenig Karneval zu feiern.